Baggerfahrer bei Strassenbau Projekt
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Verkehr ’45: Infrastrukturausbau und Baupersonal

Verkehr ’45 bündelt den Ausbau von Bahn, Strasse und Agglomerationsverkehr. Was die Vorlage für die langfristige Personalplanung im Schweizer Bau bedeutet.

Verkehr ’45 kurz erklärt

Mit «Verkehr ’45» legt der Bundesrat einen Rahmen für den Ausbau der Schweizer Verkehrsinfrastruktur bis 2045 vor. Die Vorlage verbindet erstmals die Weiterentwicklung von Bahn, Nationalstrassen und Agglomerationsverkehr in einer gemeinsamen Planung. Sie soll Kapazitäten auf der Schiene erhöhen, Engpässe auf Nationalstrassen reduzieren und Verkehrsprojekte in Städten und Ballungsräumen fördern.

Verkehr ’45 ist kein einzelnes Bauprojekt. Die Vorlage baut auf einem Gutachten der ETH Zürich sowie auf Analysen der zuständigen Bundesämter für Raumentwicklung, Strassen und Verkehr auf. Sie soll Projekte in den Bereichen Schiene, Strasse und Agglomerationsverkehr aufeinander abstimmen und priorisieren.

Für die Bauwirtschaft ist das mehr als ein verkehrspolitisches Thema. Infrastrukturvorhaben entstehen nicht von heute auf morgen. Von der Planung über die Projektierung bis zur Ausführung vergehen Jahre. Umso wichtiger ist es für Bauunternehmen, die personelle Seite früh mitzudenken.

Die Vernehmlassung zu Verkehr ’45 läuft bis zum 9. Oktober 2026. Die Vorlage schafft noch keine sofortigen Baustelleneinsätze. Sie zeigt aber, welche Infrastrukturthemen der Bund über die kommenden Jahrzehnte koordiniert priorisieren will.

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Baumaschinenführer Team

Bahn, Strasse und Agglomerationen: drei Bauwelten mit vielen Schnittstellen

Der Bahnausbau bleibt ein wichtiger langfristiger Treiber der Schweizer Bauwirtschaft. Das bestehende Ausbauprogramm umfasst zahlreiche Vorhaben in Planung und Realisierung. Im Mittelpunkt stehen Kapazität, Zuverlässigkeit und ein besseres Angebot im Personen- und Güterverkehr. Für die Ausführung sind je nach Projekt unter anderem Tiefbau, Betonbau, Werkleitungsbau, Gleisbau, Logistik und Baustellenführung gefragt.

Auch auf den Nationalstrassen bleiben Unterhalt und die gezielte Weiterentwicklung der Infrastruktur eine Daueraufgabe. Neben dem Bau selbst gehören dazu Verkehrsführung, Sicherheit, Entwässerung, Kunstbauten und die Koordination mit bestehenden Anlagen. Arbeiten finden häufig unter laufendem Verkehr und in engen Zeitfenstern statt. Das stellt hohe Anforderungen an Vorbereitung, Sicherheit und eingespielte Teams.

In Städten und Ballungsräumen kommen Projekte des Agglomerationsverkehrs hinzu. Hier geht es häufig um die Verbindung verschiedener Verkehrsmittel und um eine bessere Erschliessung. Baustellen sind oft räumlich eng, stark mit dem Alltag der Bevölkerung verflochten und auf eine sorgfältige Abstimmung mit Gemeinden, Verkehrsbetrieben und weiteren Gewerken angewiesen.

Diese Bereiche unterscheiden sich in ihrer Ausführung, haben aber etwas gemeinsam: Sie binden über längere Zeit qualifizierte Fachkräfte und verlangen eine zuverlässige Einsatzplanung.

Warum die Personalfrage früh beginnt

Bei Infrastrukturvorhaben entsteht der Personalbedarf nicht erst, wenn die Maschinen auffahren. Bereits in der Vorbereitung muss klar sein, welche Kompetenzen für die einzelnen Etappen gebraucht werden. Je nach Projekt gehören dazu Fachkräfte für Aushub, Werkleitungen, Beton- und Schalungsarbeiten, Strassenbau, Maschinenführung oder die operative Führung auf der Baustelle.

Besonders anspruchsvoll wird es, wenn mehrere Projekte gleichzeitig in einer Region laufen oder wenn sich Bauphasen verschieben. Dann kann der Bedarf an erfahrenen Mitarbeitenden kurzfristig steigen. Allgemeine Anfragen reichen in solchen Situationen oft nicht aus. Entscheidend sind Angaben zur konkreten Aufgabe, zum Einsatzort, zur Dauer, zur geforderten Erfahrung und zu den Sicherheitsanforderungen.

Eine gute Personalplanung schafft Klarheit: Welche Funktionen sind für den nächsten Bauabschnitt kritisch? Wo besteht im eigenen Team genügend Reserve und wo nicht? Welche externen Fachkräfte könnten bei einem Engpass fachlich passend unterstützen?

Wer diese Fragen vor dem Baustart oder vor einer anspruchsvollen Projektphase klärt, kann schneller reagieren und reduziert unnötige Reibung im Bauablauf.

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Bewerbung vorbereiten

Welche Fachkräfte bei Infrastrukturprojekten besonders wichtig sind

Tiefbau- und Strassenbau-Fachkräfte arbeiten an Aushub, Unterbau, Entwässerung, Belägen, Randabschlüssen und Verkehrsflächen. Ihre Erfahrung ist besonders wertvoll, wenn unter engem Zeitplan oder in komplexen Verkehrsführungen gearbeitet wird.

Werkleitungsbauer und erfahrene Bauarbeiter sorgen dafür, dass Leitungen, Schächte und Anschlüsse sauber vorbereitet und ausgeführt werden. Gerade im dicht bebauten Raum treffen verschiedene Versorgungsnetze und bestehende Anlagen aufeinander.

Baumaschinenführer bewegen nicht einfach Material. Sie arbeiten in abgestimmten Abläufen mit anderen Fachkräften, berücksichtigen Sicherheitszonen und müssen die Anforderungen der konkreten Baustelle kennen. Mehr dazu im Beitrag Baumaschinenführer im Tiefbau.

Poliere und Vorarbeiter halten die Umsetzung vor Ort zusammen. Sie koordinieren Teams, Tagesabläufe, Material und Sicherheit. Auf Baustellen mit vielen Schnittstellen sind sie wichtige Verbindungspersonen zwischen Bauleitung und Ausführung.

Nicht jede Baustelle benötigt dieselben Profile. Entscheidend ist, dass Qualifikation und Erfahrung zum konkreten Einsatz passen – nicht nur zur allgemeinen Berufsbezeichnung.

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planierraupe

Temporärpersonal gezielt einsetzen

Temporärarbeit kann bei Infrastrukturprojekten dann sinnvoll sein, wenn sie eine klar definierte Aufgabe erfüllt. Das kann die Verstärkung während einer arbeitsintensiven Bauphase sein, die Überbrückung eines Ausfalls oder die Ergänzung eines Teams um eine bestimmte Erfahrung.

Sie ersetzt keine langfristige Personalentwicklung. Sie kann aber helfen, Bauabläufe zu stabilisieren, wenn die Anforderungen, Zuständigkeiten und Einsatzdauer von Anfang an sauber geklärt sind. Besonders wichtig sind dabei Projektart, Fachkenntnisse, Sicherheitsvorgaben, Sprachverständnis im Team und die Fähigkeit, selbständig zu arbeiten.

Für Bauunternehmen lohnt es sich, einen absehbaren Bedarf nicht erst im akuten Engpass zu melden. Je genauer das Profil beschrieben ist, desto besser lässt sich prüfen, welche Fachkraft die Baustelle tatsächlich entlasten kann.

Mehr dazu ordnen wir im Beitrag Temporärarbeit im Bau 2026 ein.

Fazit: Infrastruktur planen heisst Personal mitplanen

Verkehr ’45 zeigt, dass die Weiterentwicklung der Schweizer Verkehrsinfrastruktur langfristig und verkehrsträgerübergreifend gedacht wird. Bahn, Nationalstrassen und Agglomerationen bleiben damit wichtige Themen für die Bauwirtschaft.

Für Bauunternehmen ist die entscheidende Frage nicht allein, welche Vorhaben politisch priorisiert werden. Massgeblich ist auch, ob die personelle Umsetzung rechtzeitig gesichert ist. Erfahrene Fachkräfte, klare Einsatzprofile und eine vorausschauende Planung helfen dabei, anspruchsvolle Bauphasen zuverlässig zu führen.

ICM Bau unterstützt Bauunternehmen bei der Suche nach passenden Fachkräften für Tiefbau, Strassenbau, Hochbau und weitere Baustelleneinsätze. Ob geplanter Personalbedarf oder kurzfristige Verstärkung: Wir klären die Anforderungen praxisnah und passend zum Projekt.

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icm bau facharbeiter

FAQ: Verkehr ’45 und Baupersonal

Verkehr ’45 ist die Vernehmlassungsvorlage des Bundesrats für die koordinierte Weiterentwicklung der Schweizer Verkehrsinfrastruktur bis 2045. Sie bündelt die Bereiche Bahn, Nationalstrassen und Agglomerationsverkehr in einer gemeinsamen Vorlage.

Die Vorlage ist ein Rahmen für die Priorisierung und Koordination von Infrastrukturvorhaben. Sie bedeutet nicht, dass sämtliche Projekte sofort umgesetzt werden. Die Vernehmlassung läuft bis zum 9. Oktober 2026; anschliessend folgen die weiteren politischen Schritte.

Infrastrukturvorhaben werden über lange Zeit vorbereitet und umgesetzt. Sie können den Bedarf an Fachkräften in Bereichen wie Tiefbau, Strassenbau, Werkleitungsbau, Maschinenführung und Baustellenführung beeinflussen. Deshalb lohnt sich eine frühzeitige Personalplanung.

Das hängt von der Bauphase und dem Projekt ab. Häufig wichtig sind erfahrene Tiefbau- und Strassenbau-Fachkräfte, Werkleitungsbauer, Baumaschinenführer, Bauarbeiter sowie Poliere und Vorarbeiter. Entscheidend ist immer die Erfahrung für die konkrete Aufgabe.

Ja, wenn die Aufgabe klar beschrieben ist und die Fachkraft zur Baustelle passt. Temporärpersonal kann Teams in intensiven Bauphasen verstärken oder Ausfälle überbrücken. Voraussetzungen sind ein präzises Anforderungsprofil, passende Erfahrung und eine saubere Einsatzplanung.

Wichtig sind die nächste Bauphase, die benötigten Funktionen, der Einsatzzeitraum, die konkreten Tätigkeiten und besondere Sicherheitsanforderungen. Je früher diese Informationen vorliegen, desto gezielter kann qualifiziertes Personal eingeplant werden.

Fachkräfte für Infrastrukturprojekte rechtzeitig planen

ICM Bau unterstützt Bauunternehmen mit praxiserfahrenem Personal für Tiefbau, Strassenbau, Hochbau und weitere Baustelleneinsätze.
Ob geplanter Bedarf oder kurzfristige Verstärkung: Wir klären Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten passend zum Projekt.

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